Luftaufnahme von Schönthal

Zukunft Schönthal
vom gemein­samen
Zukunftsbild
zur Umsetzung

Die nächste Phase beginnt

Die nachhaltige Entwicklung des Schönthals erhält Unterstützung durch den Bund: Das Projekt «Schönthal-Park als interkommunaler Entwicklungsinkubator im Ergolz-Talraum» wird im Rahmen der Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2025–2030 durchgeführt. Mit diesem Programm unterstützt der Bund innovative Ansätze, bei denen Gemeinden, Kantone und weitere Beteiligte gemeinsam neue Lösungen für eine nachhaltige Raumentwicklung erproben.

Das Schönthal-Projekt wird fachlich und finanziell durch den Bund begleitet. Am Programm beteiligen sich unter der Federführung des Bundesamts für Raumentwicklung ARE insgesamt acht Bundesämter. Damit erhält die Zusammenarbeit der Gemeinden Frenkendorf und Füllinsdorf, der Stadt Liestal und des Kantons Basel-Landschaft eine nationale Einbettung. Die im Schönthal gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur der Region zugutekommen, sondern auch für andere Gemeinden, Agglomerationen und Bundespolitiken nutzbar gemacht werden.

Mit dem Modellvorhaben beginnt eine neue Phase der gemeinsamen Entwicklung: Aus dem im kooperativen Werkstattverfahren erarbeiteten Zukunftsbild sollen schrittweise konkrete Projekte und sichtbare Verbesserungen entstehen. Im Zentrum steht der Schönthal-Park als verbindender Freiraum zwischen den drei Gemeinden.

Eine gemeinsame Grundlage

Von 2024 bis 2025 haben die drei Gemeinden, der Kanton Basel-Landschaft, Fachleute und die Bevölkerung im kooperativen Werkstattverfahren «Zukunft Schönthal» die Qualitäten, Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten des gemeinsamen Talraums untersucht.

In Fach- und Beteiligungswerkstätten entstand ein Zukunftsbild mit neun Planungsgrundsätzen und fünf Handlungsfeldern. Rund 60 Delegierte aus den drei Gemeinden brachten ihre Erfahrungen und Anliegen ein. Auch Kinder und Jugendliche wurden beteiligt. Der Prozess machte deutlich: Das Schönthal ist längst ein zusammenhängender Lebens-, Arbeits- und Landschaftsraum, seine Entwicklung endet nicht an den Gemeindegrenzen.

Der Schönthal-Park als verbindende Mitte

Im Zentrum der nächsten Phase steht der Schönthal-Park. Der Freiraum auf und entlang der Überdeckung der A22 soll zusammen mit der Ergolz zu einer attraktiven grün-blauen Mitte des Schönthals weiterentwickelt werden.

Der Park kann künftig verschiedene Aufgaben miteinander verbinden. Er soll die ökologische Vernetzung und die Biodiversität fördern, zur Klimaanpassung beitragen und neue Möglichkeiten für Bewegung, Begegnung und Erholung schaffen. Gleichzeitig soll er die Fuss- und Veloverbindungen zwischen den Gemeinden sowie quer und längs durch den Talraum verbessern.

Damit kann der Schönthal-Park zu einem identitätsstiftenden Ort für die Bevölkerung und zu einem wichtigen Standortfaktor für das gesamte Gebiet werden.

Planen und gleichzeitig erste Massnahmen umsetzen

Das Modellvorhaben ist nicht als klassische Planung gedacht, deren Ergebnisse erst nach mehreren Jahren sichtbar werden. Fachliche Vertiefungen und erste Umsetzungen sollen parallel erfolgen.

In aufeinanderfolgenden Arbeitsphasen werden unter anderem die Themen Ökologie, Biodiversität, Bewegung, Aufenthalt, Kultur und Vernetzung bearbeitet. In jeder Phase sollen kurzfristig realisierbare Massnahmen geprüft und nach Möglichkeit ausgelöst werden. Denkbar sind beispielsweise einfache Aufenthaltsangebote, neue Nutzungen im Freiraum oder Verbesserungen für den Fuss- und Veloverkehr.

Gleichzeitig entsteht schrittweise ein langfristiges Freiraum-, Ökologie- und Nutzungskonzept für den Schönthal-Park.

Zusammenarbeit über Gemeinde- und Fachgrenzen hinweg

Die Gemeinden Frenkendorf und Füllinsdorf, die Stadt Liestal und der Kanton Basel-Landschaft steuern das Vorhaben gemeinsam. Eine zentrale Koordinationsstelle wird den Prozess begleiten, Beteiligte miteinander vernetzen und dafür sorgen, dass Ideen weiterverfolgt und Projekte vorangebracht werden.

Neben den zuständigen Behörden und Fachstellen sollen auch die Bevölkerung, Grundeigentümerschaften, Unternehmen, Vereine, Schulen und weitere Institutionen einbezogen werden. Die bisherigen Delegierten werden eingeladen, sich weiterhin an der Entwicklung des Schönthals zu beteiligen. Auch die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen soll fortgeführt werden.

Das Modellvorhaben bietet damit die Chance, neue Formen der gemeindeübergreifenden Planung und Umsetzung zu erproben. Die daraus gewonnenen Erfahrungen sollen auch anderen Gemeinden und Regionen zugutekommen.

Ein gemeinsamer Raum – eine gemeinsame Aufgabe

Mit dem neuen Projektabschnitt wird der erfolgreiche Dialog der vergangenen Jahre fortgesetzt. Das Zukunftsbild bildet die gemeinsame Orientierung, nun folgt die schrittweise Umsetzung.

Die Bevölkerung wird regelmässig über den Stand des Projekts, Beteiligungsmöglichkeiten und erste Massnahmen informiert.

Triangle

Wie kann ich mich beteiligen?

Auf Sie kommt es an:
Der Projektleiter, Thomas Noack, ist im August und September vor Ort: im Pavillon beim Altersheim Füllinsdorf.

Daten:
7. August 14-17 Uhr

13. August 16-18 Uhr

20. August 16-18 Uhr

17. September 15-17 Uhr

23. September 15-17 Uhr

Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich informieren und bringen Sie ihre Anliegen, Wünsche und Erfahrungen mit.
Ihr spezifisches Wissen über die Region und Ihre Vorstellungen von Zukunft sind wesentlich für die Entwicklung einer gemeinsamen Vision.

Triangle

Imressionen vom Prozess.

Kontakt

Organisation:
Thomas Noack Planungsprozesse
Kirchstrasse 32
4416 Bubendorf

 
Tel: +41 79 6190520
info@zukunft-schoenthal.ch

Kontakt Gemeinde Frenkendorf:
Urs Flückiger
Bauverwalter
urs.flueckiger@frenkendorf.ch

Kontakt Gemeinde Füllinsdorf:
Jürg Schwob
Gemeinderat (Planung)
juerg.schwob@fuellinsdorf.ch

Kontakt Gemeinde Liestal:
Jean-Luc Pochon
Bereichsleiter Hochbau/Planung
jean-luc.pochon@liestal.ch

Kontakt Kanton Basel-Landschaft:
Thomas Waltert
Kantonsplaner
Thomas.Waltert@bl.ch